Warum eine deutsche Minderheit in Dänemark lebt (und andersrum)

Wer durch das deutsch-dänische Grenzgebiet läuft, wird dort einen interessanten Mix zweier Sprachen erleben. Das ist kein Zufall: Über die Jahrhunderte haben sich hier immer wieder Grenzen und Zuständigkeiten verschoben. Die Folge: Auf beiden Seiten der Grenze lebt heute eine Minderheit, die die jeweils andere Sprache spricht. Aber wie kam es dazu? Und wie lebt es sich als Minderheit im Nachbarland?

Warum Deutschland ein kleines Stück Schweiz besitzt

Das Tägermoos ist ein unscheinbarer Landstrich im nördlichen Teil der Schweiz, kurz hinter der Landesgrenze zu Deutschland. Doch irgendwas ist hier merkwürdig: Auf Schweizer Staatsgebiet stehen typische deutsche Verkehrsschilder – und außerdem wohnt hier kaum jemand. Des Rätsels Lösung: Beim Tägermoos handelt es sich um ein von Deutschland verwaltetes Gebiet auf Schweizer Grund – mit ganz vielen Sonderregelungen. Klingt verrückt? Ist es auch. Im Video erzähle ich euch die ganze Geschichte.

Die Drehorte von „Das Leben der Anderen“ in Berlin – 19 Jahre später

Filme über die DDR gibt es viele. „Das Leben der Anderen” wollte es 2006 ein bisschen anders machen: In dem Streifen von Florian Henckel von Donnersmarck wird die deutsche Epoche nicht als Comedy verkauft – stattdessen wird die Kontrolle durch die Stasi greifbar dargestellt. Das kam auch im Ausland gut an: “Das Leben der Anderen” gewann 2007 sogar einen Oscar. In diesem Video zeige ich euch die Drehorte in Berlin.

Warum ein Stück Mainz in Wiesbaden liegt

Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz – und auf den ersten Blick ein ganz normaler Ort am Rhein. Doch wenn man genauer auf die Karte schaut, bemerkt man plötzlich eine Besonderheit: Drei Mainzer Stadtteile liegen nämlich gar nicht im eigenen Stadtgebiet, sondern in Wiesbaden – und damit sogar in einem völlig anderen Bundesland. Wie kam es zu dieser merkwürdigen Situation? Und welche Kuriositäten bringt das mit sich?

Die Stadt, die nur zwei Jahre existierte

Heute machen wir einen Ausflug in die wunderschöne Stadt Lahn. Wie, ihr habt noch nie davon gehört? Das könnte daran liegen, dass Lahn auch nicht mehr existiert. Die Großstadt, die einst 150.000 Einwohner hatte, stand nur zweieinhalb Jahre auf deutschen Landkarten – ehe sie wieder aufgelöst wurde. Aber wie ist das zu erklären? Und welche Geschichte verbirgt sich hinter diesem mysteriösen Ort?

Unklare Grenze: Ist das Deutschland oder die Niederlande?

Zwischen der Provinz Groningen und der Region Ostfriesland liegt ein geheimnisvolles Gebiet. Es ist der Ort, an dem die Ems ins Meer mündet – und ein Ort, der einen jahrelangen Grenzstreit zwischen Deutschland und den Niederlanden ausgelöst hat. Denn niemand weiß genau, ob dieses Gebiet eigentlich niederländisch oder deutsch ist. Welche Probleme bringt das mit sich?

Die Drehorte von „Perfekt verpasst“: Alles Fake!

Die Amazon-Serie „Perfekt verpasst“ erzählt die Geschichte von Maria Lampe (Anke Engelke) und Ralf Hartmann (Bastian Pastewka), die mit den typischen Problemen zweier Mittfünfziger zu kämpfen haben. Doch dann entwickeln die beiden eine ungewöhnliche Liebesbeziehung – und zwar ohne sich persönlich zu begegnen. Das Kuriose: „Perfekt verpasst“ spielt im hessischen Marburg, wurde aber größtenteils in Nordrhein-Westfalen gedreht. Das herauszufinden war jedoch gar nicht so einfach, wie wir euch in diesem Video zeigen.

Das Dorf, das in zwei Ländern liegt

An der deutsch-niederländischen Grenze liegt ein ungewöhnliches Dorf. Oder sind es zwei Dörfer? So ganz genau kann man das nicht erkennen – denn die Landesgrenze verläuft direkt entlang der Dorfstraße. Auf der einen Seite sind die Häuser niederländisch, auf der anderen Deutsch. Und wer nicht genau aufpasst, bemerkt gar nicht, in welchem Land er sich gerade befindet. Zeit, dieses Kuriosum mal näher unter die Lupe zu nehmen.

Die Drehorte von „Stromberg“ – 20 Jahre später

Es gibt wohl kaum einen schlimmeren Chef als Bernd Stromberg. Jahrelang flimmerte die Figur von Christoph Maria Herbst über die deutschen Fernsehbildschirme, 2014 endete die Geschichte um Ulf, Ernie, Tanja und Co. mit einem abschließenden Kinofilm. Heute schauen wir uns die Orte an, die immer wieder in „Stromberg“ zu sehen waren. Mit dabei ist natürlich auch die Capitol-Versicherung – inklusive der Außenstelle in Finsdorf.

Die verlassene Villa des Altkanzlers

In einem Wald in der Eifel steht eine verlassene Villa. Das Dach ist mit Pflanzen überwuchert, die Mauern und Decken teilweise eingestürzt. Im Volksmund wird das ungewöhnliche Gebäude einfach nur „Camp Konrad“ oder „Adenauer Villa“ genannt. Doch was hatte der Altkanzler mit diesem Haus zu tun? Und warum verrottet es mitten im Nirgendwo?